brigitte schmitz

jahrgang 1948

ausbildung und tätigkeit als gestalterin für visuelles marketing, werbegrafik und Illustration

frei schaffende künstlerin seit 1999,
lebt und arbeitet in schortens / friesland

mitglied der sezession nordwest e. v. (wilhelmshaven) und im bund bildender künstler (niedersachsen)

gruppen- und einzelausstellungen in deutschland, frankreich und in den niederlanden

... lässt sich konsequent auf die faszination ungegenständlicher malerei ein. dabei steht der malprozess selber im Vordergrund, die schrittweise metamorphose der leeren fläche in eine spannungsvolle, ausbalancierte bildgestalt. diesem ziel dient ein verständnis von malerei, das einen kämpferisch-meditativen charakter trägt, der in den bildern deutliche spuren hinterlässt: erste tastende schritte, eine richtung finden, aufbauen, widerstände überwinden, zweifeln, scheitern, zerstören, lösungen finden, vielleicht doch wieder übermalen, erneut beginnen … in diesem gestaltungsprozess geht es nicht zuletzt auch um etwas originär expressionistisches: über form, farbe, duktus und textur dem als wesentlich erlebtem, seiner natur nach also unsichtbar-inneren, einen angemessenen ausdruck zu verleihen. insoweit gibt jedes bild auch sehr persönliches preis.

der in den arbeiten schließlich realisierte gleichklang von kontrasten kann im sensiblen und offenen betrachter widerklingen und solcherart einen intimen dialog mit der künstlerin ermöglichen. das macht den besonderen reiz dieser ausdrucksstarken bilderwelten aus. sie haben ihr echo in vielen ausstellungen nicht nur in norddeutschland, sondern auch in dänemark, holland und polen gefunden.
während ihr theoretischer anspruch deutlich den gedanken wassily kandinskys folgt, ist in der malerischen praxis der einfluss der (bereits klassisch gewordenen) informellen malerei der fünfziger jahre, insbesondere aber der emil schumachers unverkennbar.

klaus-jürgen maiwald

jahrgang 1948

studium der bildenden kunst und
der medienwissenschaft, dr. phil., magister artium

pensionierter kunstpädagoge in verden

mitglied der sezession nordwest, wilhelmshaven

gruppen- und einzelausstellungen in deutschland und frankreich



… setzt sich in expressiv geprägter, materialbetonter malerei mit motiven auseinander, denen er auf reisen in frankreich und italien begegnet – unterbrochen von porträt- und stilllebenexperimenten. seine „landschaftserinnerungen“ in öl- und acrylfarbe – auf unterschiedlichen malgründen und häufig verbunden mit materialcollagen – spiegeln die wahrnehmung von licht, farben und formen gleichermaßen wider wie die reine freude am sinnlichen spiel mit den bildnerischen mitteln und materialien. seine bilder sind bildobjekte, die ihre eigenständigkeit gegenüber der natur behaupten. der anziehungskraft des abenteuers ungegenständlicher malerei zum trotz, bleibt er aber dem gegenstand verbunden, dem motiv, das mit seinen visuellen reizen den malprozess auslöst. er hält es mit picasso: „man muss immer mit etwas beginnen. nachher kann man alle spuren des wirklichen entfernen, weil die idee des dinges inzwischen ein unauslöschliches zeichen hinterlassen hat.“ dieses ausbalancieren von naturform und bildform zeigt sich in unterschiedlichen abstraktionsgraden und abstraktionsweisen.

so lassen seine loire-landschaften der neunziger jahre noch deutlich formauflösende tendenzen erkennen. die provenzalischen bilder verfolgen dagegen eine sich immer konsequenter ausprägende geometrische abstraktion und konzentration auf die reine farbe. die aktuelle arbeit im atelier ist von dem versuch geprägt, formauflösung und formverfestigung innerhalb eines bildes in eine spannungsvolle synthese zu bringen – angeregt durch das erlebnis mediterraner küstenlandschaften (Île de porquerolles, sizilien).